Geschichte
Die kurze Geschichte des Bauhauses
von 1919 bis 1933
Funktionsfähig

Maler und Kunsttheoretiker Theo van Doesburg 1915
© gemeinfrei
1921: Die letzten von der ehemaligen Kunsthochschule übernommenen Professoren schieden 1921 aus. Lothar Schreyer wurde ans Bauhaus für die Bühnen-Werkstatt berufen. Die Werkstätten werden funktionsfähig. Grafik-Mappen werden geplant. Theo van Doesburg, der Programmatiker der niederländischen Künstler-Vereinigung "De Stijl" besuchte Weimar oft. Er gab viel beachtete und viel diskutierte Seminare über die Grundbegriffe der Gestaltung.
Täglicher Bedarf
1922: Wassily Kandinsky, der Erfinder der Abstraktion, wurde ans Bauhaus berufen. Im gleichen Jahr fand die Dadaisten-Konstruktivisten-Ausstellung in Weimar statt. Die Arbeiten der Bauhaus-Lehrlinge wurden in Weimar gezeigt.

Wassily Kandinsky, Erfinder der Abstraktion, im Jahr 1913
© gemeinfrei
Sogar in Kalkutta präsentierte man die Malerei der Bauhaus-Künstler. Serienprodukte für den täglichen Bedarf mit "solider Qualität und ansprechender Form" wurden entworfen und an die Industrie verkauft. Gropius wollte durch Einnahmen aus produktiver Arbeit der Werkstätten das Bauhaus finanziell besser absichern.













