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Die Preise 2008
Die Frankfurter Buchmesse als weltweit größte Buchmesse ist ein idealer Rahmen für öffentlichkeitswirksame Preisverleihungen.
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ist einer der bekanntesten und wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.
- Preisträger 2008 wurde der Künstler Anselm Kiefer.
- Preisträger 2009: Claudio Magris aus Italien. Geehrt wird damit der italienische Literaturwissenschaftler, Essayist und Romancier, "der sich wie kaum ein anderer mit dem Problem des Zusammenlebens und Zusammenwirkens verschiedener Kulturen beschäftigt hat."
Comic-Preis "Sondermann" Seit 2004 wird im Comic-Zentrum der Frankfurter Buchmesse der „Sondermann“ für die besten Comics verliehen. Inzwischen hat sich der "Sondermann", ein Publikumspreis, der nach der bekanntesten Figur des 2004 verstorbenen Frankfurter Comic-Zeichners und Cartoonisten Bernd Pfarr benannt wurde, zur wichtigsten Auszeichnung in der deutschen Comic-Szene entwickelt.
Preisträger 2008 waren:
- Bester Comic national war 2008 „Die Sache mit Sorge“ von Isabel Kreitz.
- In der Kategorie Comic international 2008 gewann Prinz Eisenherz 4 von Hal Foster.
- Manga/Manhwa International: „One Piece“, Nr. 44 von Eiichiro Oda
- Manga national: Stupid Story 1 von Anna Hollmann
- Cartoon 2008: „Shit happens! – Liebe“ von Ralph Ruthe
 Lesefutter mit Bilder-Salat garniert. (SoSo-Agt.)
Deutscher Buchpreis Der Deutsche Buchpreis, abgekürzt dbp, wird seit 2005 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres vergeben. 2008 wurden dafür 161 Romane und ihre Autoren ausgewählt.
- Preisträger 2008 wurde Uwe Tellkamp mit seinem Roman "Der Turm".
Weitere Favoriten waren 2008: Dietmar Dath (Die Abschaffung der Arten), Sherko Fatah (Das dunkle Schiff), Iris Hanika (Treffen sich zwei), Rolf Lappert (Nach Hause schwimmen) und Ingo Schulze (Adam und Evelyn).
Der Gewinner des Deutschen Buchpreises wird in mehreren Auswahlstufen ermittelt. Zunächst sichtet die Jury alle von den Verlagen eingereichten Romane und stellt eine rund 20 Titel umfassende Longlist zusammen. Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist. Der Sieger bekommt ein Preisgeld von 25.000 Euro. Die fünf anderen Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. 2009 beteiligen sich die 132 Autoren mit ihren Romane aus 79 österreichischen, schweizerischen und deutschen Verlagen. Die Preisverleihung ist am 12. Oktober, 18 Uhr, im Kaisersaal des Frankfurter Römers.
BücherFrau des Jahres
Als "BücherFrau des Jahres" 2008 wurde die literarische Übersetzerin, Autorin und Lektorin Karen Nölle ausgezeichnet. Durch ihre exzellente und leidenschaftliche Vermittlung ihrer Kenntnisse, eine überzeugte Netzwerkerin und BücherFrau der ersten Stunde. Nölle hat rund 60 Bücher aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt, darunter Autorinnen wie Doris Lessing, Patricia Duncker und Alice Munro.
Für 2009 sind im Gespräch: In Berlin Rose Backes, in Hamburg Frigga Haug und in Stuttgart Ulrike Helmer.
 Organisation BücherFrauen: Karina Schmidt, 1. Vorsitzende, Heike Wilhelmi, Laudatorin, Karen Nölle, BücherFrau des Jahres 2008 und Sabine Imhoff-Kramer, 2. Vorsitzende. (Pressebild Buchmesse)
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Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2008 für Kinder- und Jugendbücher:- Preisträgerin 2008 war Digne M. Marcovicz mit ihrem Buch "Massel - Letzte Zeugen".
Für 2009 sind nominiert:
- "Nebel im August" von Robert Domes: Ein politischer Roman, der den Genozid während des Dritten Reiches an tatsächlich oder vermeintlich psychisch Kranken aufgreift.
- "Verkauft" von Patricia McCormick: Ein Roman über die 13 Jahre alte Lakshmi aus Nepal, die glaubt, als Dienstmädchen bei einer reichen Familie arbeiten zu dürfen, aber in Wirklichkeit von ihrem Stiefvater an eine Bordellbesitzerin in Kalkutta verkauft wird.
- "Weltreise einer Fleece-Weste" von Wolfgang Korn: Ein Buch zum Verständnis der Globalisierung am Beispiel einer Fleece-Weste.
  Autor Wolfgang Korn und sein Buch von der reisenden Fleeceweste. (Pressefoto vom Verlag)
Korn veranschaulicht Hintergründe und Zusammenhänge der Globalisierung mit einer tagebuchartigen, spannenden Chronologie über die Herstellung dieser Weste.
 Kinder lesen sich in Fantasie-Welten hinein. (Pressefoto vom Verlag)
aspekte-Literaturpreis
- Preisträgerin war 2008 Maria Cecilia Barbetta. Sie erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Preis, für das beste literarische Debüt des Jahres mit ihrem Roman "Änderungsschneiderei Los Milagros".
Weitere Favoriten waren 2008 bei diesem Preis: Gunther Geltinger mit „Mensch Engel“, Alina Bronsky mit „Scherbenpark“, Thomas Pletzinger mit „Bestattung eines Hundes“.
Deutscher Wirtschaftsbuchpreis
- Preisträger 2008 war Winand von Petersdorff-Campen mit dem Buch "Das Geld reicht nie", der dafür 10.000 Euro erhielt.
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