Lehrer
László Moholy-Nagy
Licht-Raum-Modulator
„Wie ein kräftiger, eifriger Hund“ brach László Moholy-Nagy 1923 in das Bauhaus ein. Geboren wurde das Multi-Talent 1895 in Ungarn. Er starb 1946 in Chicago. Schon früh wurde er von Malewitsch und anderen russischen Konstruktivisten angeregt. 1920 traf er in Berlin ein. El Lissitzky traf er 1921 in Düsseldorf. In Berlin stellte er in der Galerie „Der Sturm“ aus.

Zur Wochenschrift „Der Sturm“ gehörte die gleichnamige Galerie
© Hrmhll / Wikipedi
1923 lehrte er am Bauhaus. 1937 musste er in die USA auswandern und gründete dort das „New Bauhaus“. Er war der Prototyp des experimentierenden Künstlers, immer auf der Suche nach neuen, in die Zukunft weisenden Wegen. Er fertigte Collagen wie die Dadaisten und verrückte Metallkonstruktionen an. Zu seinem Schaffensbereich gehörten auch Schaufensterdekorationen und Bühnenbilder. An einem aufsehenerregenden Apparat zur Veranschaulichung der raumzeitlichen Energien des Lichts tüftelte und baute er lange Zeit: Der Licht-Raum-Modulator, ein Lichtrequisit für die elektrische Bühne mit Motorenantrieb. Moholy-Nagy war einer der Hauptanreger der kinetischen Kunst.
Eine Nickel-Plastik schuf László Moholy-Nagy 1921, sie besteht aus vernickeltem und geschweißtem Eisen. Ihre Größe ist 35,9 x 17,5 x 23,8 cm. Sie ist im Besitz des Museum of Modern Art, New York.













