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In letzter Zeit schaut der
internationale Kunstmarkt
auf die Künstler, die von der
so genannten „Neuen
Leipziger Schule“ geprägt
sind. Die Kunstwerke dieser
Künstler sind äußerst begehrt, egal wie teuer. Zu den
bekanntesten Künstlern der
Leipziger Schule zählen Werner Tübke, Neo Rauch,
Julia Schmidt und Martin Eder. Sie füllen nicht nur die
Galerien sondern auch die Kunstzeitschriften.
Bildhinweis: Martin Eders Bilder haben etwas Ober- flächliches, aber nur auf den ersten Blick.
Robert Schumann, Sohn eines Buchhändlers, kam
nach Leipzig um Jura zu studieren. Aber die Musik
bedeutete ihm mehr. Er veröffentlichte als Komponist
und Klaviervirtuose die „Zeitschrift für Musik“. Die
Konzertpianistin Clara Wieck heiratete er 1870. Das
getraute Musiker-Duo zog dann in die Leipziger
Inselstraße 18. In diesem Gebäude befindet sich in
der Gegenwart nicht nur die „Freie Grundschule Clara
Schumann“, auch das Schumann-Museum kann
besucht werden.
Schumann-Haus, Inselstraße 18, Tel.: 0341-3939620 www.schumann-verein.de
Das größte Panorama-Bild der Welt ist innerhalb des
Gasometers von Leipzig, der nun Panometer heißt, zu
bewundern. Nach einem abgedunkelten Treppengang
steht man dem kolossalen Meisterwerk der Panoramakunst gegenüber.
Eingehüllt von Soundeffekten,
umgeben von einer fotorealistischen Kulisse erlebt
man die Illusion einer faszinierenden Zeitreise in die
Antike. Der Illusionskünstler Yadegar Asisi hat ein
Jahr lang an dem Panoramabild „Rom CCCXII“
gemalt. Auf einer Größe von 106 m Länge mal 34 m
Höhe sieht der Betrachter - von einem Podest in der
Mitte des Gasometers aus - das antike Rom, in dem
gerade der Kaiser Constantin einzieht. Eine Dokumentation
gibt Einblick in den Schaffensprozess an
dem Riesenrundbild. Dazu Details und Hintergrundinformationen, die fesseln.
Öffnungszeiten: Di - Fr 9.00 - 19.00 Uhr, Sa, So und Feiert. 10.00-20.00 Uhr. Gasometer, Richard-Lehmann-Str. 114, Leipzig, Telefon: 0341.1213396 www.asisi-factory.de
Das kleine Sächsische Apotheken-Museum liegt im
Gebäude der ehemaligen Central-Apotheke recht
geheimnisvoll, über eine verwinkelte Treppe erreich-
bar im ersten Stock. Beim Rundgang kann die
manchmal ziemlich verwunderliche, spannende und
auch kuriose Geschichte der Apotheken mit großen
Augen betrachtet werden. Ein Labor-Ofen, Heilpflan-
zen und allerlei unbekanntes Apotheker-Gerät wie
Pillenvergolder und Mutterkornmühle, was auch an
Alchimisten denken lässt, faszinieren die Betrachter.
Und wenn der Besucher zum Schluss wieder eine
verwinkelte Treppe hinuntersteigt, landet er in einem
Restaurant-Café, das eine verdiente Ruhephase zum
Vergnügen macht.
Sächsisches-Apothekenmuseum
|
Mit der Wagner-Oper
„Die Meistersinger von
Nürnberg“ wurde das
Opernhaus am August-Platz
1960 eingeweiht.
Schließlich wurde Wagner
in Leipzig geboren und als
Revoluzzer polizeilich gesucht. Später wurden seine
Opern, die der bayerische Märchenkönig förderte, als
revolutionär empfunden.
Oper, Augustusplatz 12, Tel.: 0341-1261261 http://www.oper-leipzig.de/html
Kerstin Langner hat in einem
hexenhausartigen Fachwerk-
gebäude am Rande von
Leipzig uralte und längst
vergessene Kameras zu
einem Foto-Museum zusam-
mengestellt. Angelockt und
angelinst wird der Foto-Fan von vielen Raritäten aus
Studio und Labor bis hin zum Stereobildbetrachter.
In verwinkelten Räumen kann die Foto-Technik von
1890 bis heute bestaunt werden.
Fotomuseum Leipzig
Gezeigt werden im großzügig
gestalteten „Museum der Bildenden Künste“ Gemälde und
Skulpturen vom 15. bis zum
21. Jahrhundert. Von Lucas
Cranach bis Peter Paul Rubens,
von Caspar David Friedrich bis
Arnold Böcklin. Auch Lovis
Corinth und Max Liebermann
sind auf fünf Ausstellungs-
Geschossen vertreten. Sogar die DDR-Kunst ist
anwesend. Und Neo Rauch schlägt hier als Vertreter
der Neuen Leipziger Schule ein wichtiges Kapitel der
Malerei im 21. Jahrhundert auf. Die graphische
Sammlung besitzt Blätter von Hans Holbein, Martin
Schongauer und Rembrandt. In dem 3.500
Quadratmeter großen Museumsbau wird die
Sammlung in chronologischen Etappen bestens
präsentiert. Es ist ein wahrer Kunst-Genuss für den
Besucher, die weit dimensionierten Höfe und
Terrassen zu durchschreiten. Im Erdgeschoss geht
es recht munter zu: Dafür sorgen ein Restaurant, ein
Café und ein Kultur-Shop.
www.mdbk.de
Die Thomas-Kirche wurde durch ihren ehemaligen
Kantor Johann Sebastian Bach weltberühmt. Vor der
Kirche ist der Orgel-Meister als unübersehbares
Denkmal aufgestellt. Wer Glück hat, kann daneben
einen Bach-Pantomimen sehen, der versucht,
genauso unbeweglich in die Digicams der Touristen
zu starren. Die Thomaner, einer der besten Knaben-
chöre, kennt man auch wegen den Hit-Prinzen, die
daraus hervorgegangen sind. Im angebauten
Thomas-Shop ist ein süffiger Bach-Wein zu erstehen,
den der Bach-Fan im Bach-Shirt bei einer Bach-CD
besinnlich süffeln kann. Normalerweise bekommt
man von einer Bank nur Konto-Auszüge oder ein
Sparbuch zum Lesen. Aber auf den Bänken der
Thomas-Kirche können Lebensweisheiten von
Literaten verinnerlicht werden. Auch ein geistiger
Reichtum kann glücklich machen. Von Ricarda Huch
ist zu lesen: „Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben
ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude
machen.“
www.thomaskirche.org |
Das Grassi-Museum wird nach einem modernen Umbau stufenweise, Abteilung nach Abteilung, neu eröffnet.
Begonnen wurde mit der Völkerkunde. Gezeigt wird ein ethnografischer Wissenspark, der Bildung und
Amüsement in eine gute Balance bringt. Einbezogen wird hierbei Kunst, Film oder Literaturwissenschaft. Der
traditionsreiche Grassi-Komplex ist das Glanzstück der Leipziger Museumslandschaft. Später werden die
Bereiche für die angewandte Kunst und für die Musikinstrumente erneuert. Benannt ist das Museum nach
seinem Mäzen Franz Dominic Grassi (11.5.1801 - 14.11.1880), zuerst ein Kaufmann für russische Produkte,
Indigo und Südfrüchte und dann als ewiger Junggeselle erfolgreich mit Spekulations- und Wechselgeschäften.
www.grassimuseum.de
www.grassimuseum.de

New York 2007: Nach einem schlimmen Autounfall gerät das Leben des 15-jährigen Sid völlig aus den Fugen. Nachts quälen ihn Albträume, tags wird er auf Schritt und Tritt verfolgt. Sid zweifelt schon an seinem Verstand, als er einem schrecklichen Ge...mehr
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Als Mängel-Exemplar
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Stern Alpha ruft Erde. Richard Wiktorows Science-Fiction-Klassiker: ein russisches Weltraum-Spektakel aus dem Jahre 1974. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen gelangt das Raumschiff »Sarja« zum Planeten Alpha Kassiopeia. Dort wird die Besatzung ...mehr
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Verloren zwischen Berlin und New York. Eines Morgens wacht man auf und ist allein. Mariannes Kinderalptraum wird wahr. Die Mutter übersieht sie, der Vater lässt sie immer wieder im Stich. Es ist 1939, sie sind eine zerrissene Familie. Und bald wer...mehr
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Fertig-, aus- und weitermalen! Einfach nur ausmalen war gestern. Dieses Buch sorgt für Zeichenspaß der besonderen Art. Jede Seite zeigt ein angefangenes Bild: Urwald, Bauernhof, Raumschiff, Wilder Westen, Ritterburg, Pirateninsel oder Märchenwald ...mehr
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In letzter Zeit schaut der
internationale Kunstmarkt
auf die Künstler, die von der
so genannten „Neuen
Leipziger Schule“ geprägt
sind. Die Kunstwerke dieser
Künstler sind äußerst begehrt, egal wie teuer. Zu den
bekanntesten Künstlern der
Leipziger Schule zählen Werner Tübke, Neo Rauch,
Julia Schmidt und Martin Eder. Sie füllen nicht nur die
Galerien sondern auch die Kunstzeitschriften.

Mit der Wagner-Oper
„Die Meistersinger von
Nürnberg“ wurde das
Opernhaus am August-Platz
1960 eingeweiht.
Schließlich wurde Wagner
in Leipzig geboren und als
Revoluzzer polizeilich gesucht. Später wurden seine
Opern, die der bayerische Märchenkönig förderte, als
revolutionär empfunden.
Kerstin Langner hat in einem
hexenhausartigen Fachwerk-
gebäude am Rande von
Leipzig uralte und längst
vergessene Kameras zu
einem Foto-Museum zusam-
mengestellt. Angelockt und
angelinst wird der Foto-Fan von vielen Raritäten aus
Studio und Labor bis hin zum Stereobildbetrachter.
In verwinkelten Räumen kann die Foto-Technik von
1890 bis heute bestaunt werden.
Gezeigt werden im großzügig
gestalteten „Museum der Bildenden Künste“ Gemälde und
Skulpturen vom 15. bis zum
21. Jahrhundert. Von Lucas
Cranach bis Peter Paul Rubens,
von Caspar David Friedrich bis
Arnold Böcklin. Auch Lovis
Corinth und Max Liebermann
sind auf fünf Ausstellungs-
Geschossen vertreten. Sogar die DDR-Kunst ist
anwesend. Und Neo Rauch schlägt hier als Vertreter
der Neuen Leipziger Schule ein wichtiges Kapitel der
Malerei im 21. Jahrhundert auf. Die graphische
Sammlung besitzt Blätter von Hans Holbein, Martin
Schongauer und Rembrandt. In dem 3.500
Quadratmeter großen Museumsbau wird die
Sammlung in chronologischen Etappen bestens
präsentiert. Es ist ein wahrer Kunst-Genuss für den
Besucher, die weit dimensionierten Höfe und
Terrassen zu durchschreiten. Im Erdgeschoss geht
es recht munter zu: Dafür sorgen ein Restaurant, ein
Café und ein Kultur-Shop.











