Tätigkeitsfelder
Grafik und Plastik
Grafik: Auflagen

Marc Chagall,
einer der bedeutendsten Maler
des 20. Jahrhunderts
© Carl Van Vechten / Wikipedia
Besonders durch die Grafik-Mappen in der Reihe "Neue Europäische Graphik" mit wichtigen europäischen Künstlern wie Chagall, de Chirico, Schwitters, Kokoschka, Archipenko und Severini erregte das Bauhaus Aufsehen.
Eine von Lyonel Feininger geleitete eigene Druckerei zur Herstellung von Grafiken war der kreative Boden für Gebrauchsgrafik, für Schriften und Plakate. Gedruckt wurden auch die grafischen Werke der Bauhaus-Künstler.
Plastik: Dornburg
Einige Zeit wurden in zwei Werkstätten Holz und Stein von den Bildhauern gestaltet. Josef Hartwig fungierte als Werkmeister. Bekannt wurde er durch sein puristisches Schachspiel mit neuartigen Figuren. Die Werkstatt für Holzbildhauerei stattete das Haus des Unternehmers Sommerfeld in Berlin mit Reliefs und Schnitzereien aus. Türen und Geländer wurden gestaltet. Skulpturen wurden mal mehr, mal weniger mit kubischen Formen gestaltet. Bei Joost Schmidt, der zeitweilig die plastische Werkstatt leitete, entstanden Plastiken wie Röhren-Zylinder mit Kugeleindringungskurve. Fäden, Glaskugel und Stäbe wurden in Holz versenkt. Eindringung und Durchdringung wurden herausgearbeitet. Die Werkstatt der Bauhaus-Töpferei war von 1919 bis 1926 in Dornburg an der Saale. Entworfen und hergestellt wurden Krüge, Kannen, Tassen, Vorratsbehälter, Vasen und Kakao-Geschirr aus Ton und Porzellan. Manche Modelle waren für die Serienproduktion gedacht. Gerhard Marcks war der Formmeister, Max Krehan der Werkmeister.













