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Durch die Rosentalgasse gelangt man in eine der schönsten Leipziger Oasen. Sie ist 150 Hektar groß und wird Rosental-Park genannt. Ein Mini-Wald gehört dazu. Kostenlos ist der Blick zur Kiwara-Savanne mit Straußen, Antilopen und Zebras, obwohl sie zum Zoo gehören. Das Rosental liegt am westlichen Rande des Zentrums und kann bequem mit der Tram 12 erreicht werden. Man traut es sich kaum zu sagen oder schreiben, im Rosental waren noch nie viele Rosen zu sehen.

Bildhinweis: Lustwandeln im Rosental ist schnell zu verwirklichen.

Im Frühjahr 2006 wurde im Leipziger Zoo der neu erbaute indische Elefanten-Tempel „Ganesha Mandir“ für die Besucher geöffnet. Ein majestätisches Terrain mit naturnahen Wildpfaden. Spannend gestaltet mit Tunnel und Tempel-Gruft. In den Pagoden hat man eine optimale Aussicht auf die Rüsseltiere mit den langen Stoßzähnen und den großen Ohren.

Zoo Leipzig GmbH, Pfaffenhofer Str. 29, Tel.: 0341-5933385

www.zoo-leipzig.de

Der Leipziger Kletterturm, einmalig in Europa, ist für alle geeignet, die zur Spitze kommen wollen. Über 5 Kletter-Routen können im 30 Meter hohen und 6 Meter breiten Kletterturm bezwungen werden. Leicht ausladende Einzelpassagen, eine Abseilpiste, ein Boulderbereich, eine Profiwand, ein Anfängerbereich und eine Kinderwand warten auf die menschlichen Bergziegen. Bei schönem Wetter wird der Outdoor- Felsen freigegeben. Wer zur Buchmesse die Best- sellerspitze nicht erklimmt, der sollte es im Kletterturm versuchen. Für die Kletter-Brotzeit ist im Zuschauer-Bistro gesorgt, das aber nicht erklettert werden muss. Klettersachen können ausgeliehen werden.

Öffnungszeiten: täglich 10.00 - 23.00 Uhr

Kletterturm Mockau, Tauchauer Str. 14, Leipzig,
Tel.: 0341-6005776

www.kletterturm.info

Mit 11 Galerien, großen Ausstellungsflächen und 80 Künstlern, die zeitgenössische Bildende Kunst produzieren, ist die Leipziger Spinnerei ein spannen- der, äußerst heterogener Mietermix. Ein Besuch dieser Kultur-Spinnerei ist jederzeit ein besonderes Erlebnis. Gegründet wurde dieses beeindruckende Areal als Baumwollspinnerei mit 50.000 Spindeln zur Herstellung kräftiger Garne. 1903 musste für einen 10stündigen Arbeitstag gestreikt werden. Ein paar Jahre später versuchte man sogar in Deutsch- Ostafrika eigene Baumwollfelder zu unterhalten. Aktueller Slogan daher: „from cotton to culture”.

www.spinnerei.de

„Ben zi bena, bluot zi bluoda, lid zi geliden, sose gelimida sin! Bein zu Bein, Blut zu Blut, Glied zu den Gliedern, als ob geleimt sie seien!“, lauten einige Zeilen aus den Merseburger Zauber- sprüchen. Zu lesen und auch zu hören im Kulturhistorischen Museum Merseburg. Dort sind eine mittelalterliche Schreibstube und ein kleiner Hör-Tempel für die Besucher aufgebaut. Gefunden wurden die Zaubersprüche 1841 von dem Historiker Dr. Waitz in der Bibliothek des Merseburger Domkapitels. Kein geringerer als Jakob Grimm bestätigte die Echtheit des sensationellen Fundes. Vor dem Museum flattert ein Rabe in einem großen Käfig, der die Thilo-Sage lebendig werden lässt. Merseburg liegt rund 40 km entfernt im Westen Leipzigs und ist eine besuchenswerte Stadt mit viel Kultur und Gastronomie.

www.merseburg.de

In dem sechsstöckigen Gebäude aus dem Jahr 1913 mit dem Eingang in der runden Ecke war früher mal zur DDR-Zeit eine Zweigstelle des Ministeriums für Staats- sicherheit (MfS). Ein Ort, an den man damals ungern freiwillig hinging. Bis 1981 wurde in diesem Haus auch die Todesstrafe an Ver- urteilten vollzogen. Heute ist das anders. Jetzt ist hier nicht nur die Gauck-Behörde angesiedelt, sondern auch eine Ausstellung zu sehen, die über die Machenschaften der aufgelösten Stasi (Staatssicher- heit) informiert. Vor der Wende riefen die Demon- stranten: „Runde Ecke, Schreckenshaus, wann wird ein Museum draus?“ Gesagt, getan: Heute ist hier das Museum im Runden Eck.

Dittrichring, Tel.: 0341-9612443

www.runde-ecke-leipzig.de

Bildhinweis: Hinweis auf das berühmt-berüchtigte Runde Eck.

Die Lichter der Großstadt locken viel versprechend: zur abendlichen Mondscheinfahrt im historischen Reisebus. Höhepunkt dieser Nacht- Tour ist der Besuch des beleuchteten Völkerschlacht-Denkmals und hinterher ein Sektempfang auf Leipzigs höchster Aussichtsplatt- form, erreichbar im 130 Meter hohen City-Hochhaus.

www.treffpunkt-leipzig.com

In den Werkhallen von Halle hallte der Maschinen- lärm, als Leipzigs Nachbarstadt noch „Stadt der Arbeit“ genannt wurde. Einstens. Zylinderkolben und Stechuhr, das war der Lebensrhythmus in zwei Jahr- hunderten Industriegeschichte. Die Ausstellung „Stadt der Arbeit“ (eine Ausstellung im Stadtmuseum Halle) gewährt Blicke hinter die längst verfallenen Kulissen von Produkten und Produktionen, aber auch Einblicke in das Leben der arbeitenden Menschen.

Stadtmuseum Halle, Christian-Wolff-Haus, Große Märkerstraße 10, Halle (Saale)

Wer hätte das gedacht? Es gibt in der Nähe von Leipzig drei Moritzburgen. Erstens ein Wasser- schloss in der Ortschaft Moritzburg, Kreis Meißen. Mit Käthe-Kollwitz-Haus, Fasanenschlösschen, Haus des Pferdes, Leuchtturm, Wildgehege, Windmühle und Lößnitzgrundbahn ist es ein Ausflugsziel erster Klasse. Zweitens eine richtige Burg, erbaut 1484 - 1513, in Halle an der Saale mit viel Kultur. Und drittens die Moritzburg in Zeitz. Auch wenn es wie die Stadt der Leitz-Ordner klingt, ist dieses Städtchen nicht langweilig.

www.schloss-moritzburg.de
www.moritzburg.sachsen-anhalt.de
http://www.zeitz.de/index.php?id=118048000127


Der Cospudener See ist der beliebteste Ausflugsee der Leipziger und wird von ihnen liebevoll „Costa Cospuda“ genannt. Auf seinen Wellen wird gerudert, gesurft und gesegelt. Mit dem Ausflugsdampfer Cospuden kann auf den Wellen eine Seerundfahrt gewagt werden. Aber auch ein Spaziergang am Ufer ist zu empfehlen. Es ist gesäumt von interessanten Skulpturen. Am Landungssteg ist über den See eine hölzerne Terrasse gebaut. An diesem wunderbaren Aussichtsplatz werden hungrige und durstige Gäste bestens bewirtet. Dieser See bei Markkleeberg war einst eine liebliche Auenlandschaft samt dem idyllisch gelegenen Ort Cospuden mit Rittergut und Papierfabrik. Die Bewohner wurden 1974 wegen des Kohletagebaus umgesiedelt. Und wer Lust hat, kann den See, Wasserfläche 436 Hektar, bei einer romantischen Kutschenfahrt (Kremser) umrunden. Allerdings ist diese vorher zu bestellen: per E-Mail an info@cospuden.de oder per Anruf bei 0341-3565111.

www.cospuden.de




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