Ausblick
Neuer Wind auf Kuba? | Neue Perspektiven | Der Comandante gibt auf
Neuer Wind auf Kuba?
Fidel Castro bestimmte als Führer der sozialistischen Revolution mehr als 80 Jahre - ein ganzes Lebensalter lang - nicht nur die Politik Kubas: Unter seinem antikapitalistischen Kurs wandelt sich die Karibik-Insel zu einem Brennpunkt im Kalten Krieg. Die Stationierung sowjetischer Langstreckenraketen auf Kuba führt 1961 fast zum Ausbruch eines dritten Weltkrieges. Damals hält die Welt den Atem an, während Castros Verbündeter Nikita Chruschtschow und Amerikas Präsident John F. Kennedy um den friedlichen Ausgang der Kuba-Krise ringen. Deren Folgen sind für Castros Regierung noch lange später spürbar: Durch die Verschärfung des USA-Embargos wird Kuba ökonomisch von den Ostblockstaaten abhängig. Deren Auflösung konfrontiert das Land in den 90er Jahren des letzen Jahrhunderts mit einer tiefen Wirtschaftskrise. Die Bevölkerung leidet unter der drastischen Verschlechterung des Lebensstandards und strömt zu Tausenden ins Ausland.
Abtransport sowjetischer Raketen im November 1962 von Port Casilda, Kuba - © gemeinfrei


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