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Die Messe Essen und Trinken Kunst und Kultur
Allerlei Die Buchstadt Wissenswertes
• Der erste offizielle Marathon der Neuzeit wurde
1898 in Leipzig gelaufen.
• Die erste Fernbahnstrecke wurde 1839 in
Deutschland zwischen Dresden und Leipzig eröffnet.
• Der erste deutsche Stadtplan wurde 1759 in Leipzig
gedruckt.
• Erster deutscher Fußballmeister wurde 1903 der
VfB Leipzig.
• Die erste Tageszeitung wurde ab 1650 in Leipzig
gedruckt.
• Die erste Archivstelle für deutsches Druckwerk
wurde 1913 in Leipzig eröffnet.
• Der erste deutsche Versandhaus-Katalog wurde
1895 in Leipzig von Mey & Edlich gedruckt.
Leipzig ist eine Kabarett-Stadt. Die „academixer“ zum Beispiel gründeten sich 1966 als Studentenkabarett der Leipziger Universität. Daher auch der von „akademisch“ abgeleitete Name. Sie interessiert das „Verhalten von satirischen Figuren in zugespitzten, komischen Konstellationen“. Die Heimat der academixer befindet sich im Windschatten der Monumentalbauten des Augustusplatzes. Die Kneipe beim Theater wird schlicht „Mixer“ genannt. Ab 18 Uhr ist sie die Aufwärmstation zur späteren Vorstellung - und hinterher kann man Tisch an Tisch mit den Kabarettisten, ohne Schankschlussandrohung den Abend ausklingen lassen, das bringt´s voll. Übrigens: Keiner muss hier verhungern.

www.leipzig-online.de/academixer


Die Leipziger Pfeffermühle verbreitet ihren ätzenden Spott schon seit 50 Jahren. Nachzulesen in dem Buch, das an der Kabarett-Kasse erhältlich ist. Dort wartet auch eine Doppel-CD mit 320 Minuten ge- pfefferter Satire und die Festschrift „Wir können uns gratulieren“ auf die Fans. Der Weg zu dem Kabarett führt durch einen Hof mit Biergarten, wobei ein pfeffer- mahlender Mann (gemalt!) aus einem Fenster nach einem nackten Frauentorso schielt. Das Foyer hat ein scharfes Ambiente: eine frivole Frau klebt an der Wand, der schräge Bundesadler hockt über den Besucher-Köpfen auf einer Glocke und eine riesige Hand schnappt nach der Garderobe. Aber auch die anderen Kabaretts können unter dem Stichwort Lästermaul-Mekka ohne Gewissensbisse offeriert werden: Sanftwut, academixer, Funzel, gohglmosch und Leipziger Brettl.

www.kabarett-leipziger-pfeffermuehle.de
www.leipziger-funzel.de
www.leipzigerbrettl.de/


Freundinnen und Freunde der gehobenen Schmunzelei kommen im Hahaklub auf ihre Kosten, wenn handverlesene Künstler dem Publikum Abende randvoll mit ernst- hafter Comedy und lachhafter Bitterkeit bereiten. Der Hahaklub findet sich in dem Lokal „Horns Erben“, ein Kleinod in Leipzigs Südvorstadt. Versteckt in der Arndtstraße 33 laden Sofas und Sessel zum Lümmeln, Lauschen und Lachen ein. www.hahahaklub.de/html/hahahaklub.html

Es hat Tradition in Leipzig, alte und bekannte Namen nicht auszutilgen, sondern fortzusetzen. Dort, wo ein blauer Hecht an der Wand zu sehen ist, war vor langer Zeit ein Lokal mit diesem Namen. Tradition ist in Leipzig auch die Verschönerung der Fassaden mit Figuren. Gesichter, Tiere, Pflanzen, Engel, Männer und Frauen prägen die Häuser. So sind sie leicht zu erkennen.

Das kleine Kino Prager Frühling hat nur 60 Plätze und täglich nur zwei Vorstellungen. Gezeigt wird nur höchst anschauenswerter Flimmer-Stoff zu einem unglaublich niedrigen Eintrittspreis. Die Kino-Bar Prager Frühling liegt in Connewitz, einem Stadtteil, der von Kultur und Innovation nur so strotzt. Nicht weit entfernt ist die Kulturfabrik Werk II angesiedelt. Diese Adresse ist bekannt durch die zahlreichen Vereine und Projekte, die dort beheimatet sind. Unter dem Kino befindet sich der Club Ilses Erika, in dem ganz schön krass was abgeht.

www.prager-fruehling.de



„Miete mich!“ locken die Räder der Firma nextbike.de, die einen Beitrag zu einem gesunden, umwelt- freundlichen und preisgünstigen Stadtverkehr leistet. Dank der Werbung auf den Fahrrädern profitieren die Fahrradverleih-Kunden: Der Preis für die Fahrrad- Ausleihe ist sehr günstig. Wer also mit dem Fahrrad Leipzig bequem durchkreuzen will, kann sich ganz einfach per SMS einen Tretesel ausleihen. In der Stunde kostet die Speichenrakete 1 Euro, für einen Tag legt der Leipzig-Radler schlappe 5 Euro hin. Abgestellt sind die Leihräder an einigen Plätzen. Auch vor der Nikolai-Kirche.

www.nextbike.de





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